Die Macher von Fahrenheit haben vor Kurzem die Demo für ihren nächsten potenziellen Hit veröffentlicht. Am 26. Februar soll Heavy Rain schließlich in den Läden stehen. Zwar beinhaltet die kostenlose Demo, die im Playstation Store heruntergeladen werden kann, nur ein sehr knappes Tutorial und zwei zusammenhanglose Abschnitte. Doch lässt sich daraus bereits ein kurzes Vorab-Fazit ziehen.
Wer Fahrenheit kennt und gespielt hat, weiß schon in etwa, was auch Heavy Rain bieten wird. Im Grunde sind beide Spiele keine echten Spiele, sondern mehr interaktive Filme. Dabei nehmen sie aus dem Vorbild Film die besonderen Eigenschaften heraus und fügen ihrem Werk so eine (zumindest in Fahrenheit) grandios inszenierte Geschichte mit authentischen Charakteren und tollen Dialogen ein. Die Stimmung, so weit es aus der Demo des neuen Spiels festzustellen ist, steht der aus Fahrenheit in nichts nach. Eben nur, dass dieses Mal nicht die Kälte, sondern ein monsunartiger Regen die Figuren begleitet.
Erneut stehen mysteriöse Mordfälle im Mittelpunkt, die aus verschiedenen Perspektiven aufgeklärt werden. Der Clou dabei, die spielbaren Charaktere können sterben und dennoch wird das Süiel weiterlaufen, wodurch einige Sequenzen erst bei einem weiteren Spielstand gespielt werden können. Die Demo bietet zwei Sequenzen, in der einen suchen wir einen Tatort nach Spuren ab und in der anderen befragen und retten wir die Mutter eines Opfers. Letzteres habe ich so zumindest gespielt. Da das Spiel zahlreiche Entscheidungsfreiheiten bieten soll, könnte auch diese Szene ganz anders verlaufen.
In den ersten Spielminuten stört die Steuerung etwas. Die Bewegungen der Figuren mit Tastendrücken (Quick-Time-Events) und Analogstick zu steuern sind aus Fahrenheit in guter Erinnerung geblieben und schnell in Fleisch und Blut übergegangen. Doch das Laufen gestaltet sich umständlicher als es sein müsste. So muss der rechte Trigger gedrückt und mit dem linken Analogstick die Richtung vorgegeben werden, um die Spielfigur zu bewegen. Nun, das wird nach ein bisschen Übung wohl auch noch leichter von der Hand gehen.
Über die Handlung lässt sich nach dem kurzen Spielerlebnis der Demo nicht viel verraten. Verraten wird bloß, dass der so genannte “Origami-Killer” bereits mehrere Menschen auf dem Gewissen hat. Wie, wann und ob die verschiedenen Protagonisten zusammentreffen und wass genau hinter der Mordserie steckt, das verrät dann das Hauptprogramm. Eins lässt sich bereits jetzt sagen: Die Stimmung, insbesondere die Musik, ist fantastisch und ein “Ohrenschmaus”. Auch die Grafik wirkt zeitgemäß, wobei wieder einmal die Animationen über jeden Zweifel erhaben sind. Vorsorglich habe ich die englische Sprachausgabe gewählt, die ebenso fantastisch klingt wie schon in Fahrenheit. Hier steht wohl ein nächster Hit für die Playstation 3 in den Startlöchern – ein Film zum Miterleben. Ach ja und bei der Demo ist ebenfalls ein ganz herausragender Trailer als weiterer Vorgeschmack auf die vollversion dabei – unbedingt anschauen!
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