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Le fabuleux destin d’Amélie Poulain

Spoilerwarnung: Ihr findet hier einen Artikel, der nicht nur grob die Handlung anreißt, sondern tief in die Materie eindringt, möglicherweise das Ende vorwegnimmt und ein bisschen analysiert. Wer den Film noch nicht gesehen hat und ihn gerne noch jungfräulich sehen würde, dem rate ich von der Lektüre vorerst ab.

Paris ist das Beispiel für einen Ballungsraum, den man im Erdkundeunterricht immer über sich ergehen lassen muss. 64 Millionen Einwohner umfasst Frankreich, 11 Millionen davon wohnen in Paris. Da endet mein Wissen auch schon. Aber es reicht, um mir das Gefühl zu geben, dass die Hauptstadt Frankreichs eine hektische Metropole ist, in der das Individuum und kleine Details einfach untergehen.

Kauziges Individuum

Amélie Poulain (Audrey Tautou) ist eine Person, die nicht so recht in diese hektische Welt passen will. Sie ist kauzig, trägt eine rote (oder grüne) Strickjacke, einen unscheinbaren Rock, altmodische schwarze Schuhe und einen merkwürdigen Haarschnitt. Dennoch ist sie auf ihre Weise unheimlich attraktiv. Sie ist introvertiert, menschenfremd und eine Träumerin. Es ist, als würde sie sich ihre Geschichte im Kopf selber erzählen. Ein allwissender Erzähler berichtet die „Höhepunkte“ aus Amélies Kindheit und stellt die anderen Charaktere vor. Nur Amélie zieht es vor, sich selbst vorzustellen und spricht direkt zum Zuschauer.

Warum Amélie so ist? Als Kind hat sie ein kühles Verhältnis zu ihrem Vater, ein Arzt, der sie nur bei einer alljährlichen Untersuchung berührt, was Amélies Herz so rasen lässt, dass ihr Erzeuger einen Herzfehler diagnostiziert und Amélie der Kontakt zu anderen Kindern und der Besuch der Schule untersagt wird. Unterrichtet wird sie von ihrer Mutter, einer strengen, stark gestressten Lehrerin. Diese familiären Umstände wirken sich auch auf Amélies einzigen Freund „Pottwal“, einen Goldfisch, aus. Er ist selbstmordgefährdet, was der gestressten Mutter den Rest gibt, sodass das Tier in einem Fluss freigelassen wird. Wo wir gerade  bei Selbstmord sind:  Auch Amélies Mutter kommt auf diese Weise um; zumindest indirekt. Nach einem Besuch der Notre Dame, fällt eine Selbstmörderin, die sich gerade von der Kathedrale wirft auf die arme Mutter. Sie ist sofort tot.

„Les jours, les mois, puis les années passent. Le monde extérieur paraît si mort qu’Amélie préfère rêver sa vie en attendant d’avoir l’âge de partir.“

Amélie träumt ihr Leben also lieber und zieht schließlich in die riesige Metropole, wo sie im „Deux Moulins“ einem Café bzw. Bistro im Quartier Montmatre als Kellnerin arbeitet. Träumerin ist sie immer noch. Wie im ganzen Film wird auch ihr Charakter auf interessante Weise vorgestellt. Ihre Vorlieben und ihre Abneigungen werden in einem festen Schema dargestellt („… mag es sehr…; …. mag es nicht, wenn…“), was sich als perfekte Art herausstellt, die skurrilen Individuuen dem Zuschauer näherzubringen.

J’aime bien me retourner dans le noir et contempler le visage des autres spectateurs. Et puis j’aime bien repérer la petit detail que personne ne verra jamais. J’aime pas dans le vieux films, quand le chauffeur ne regarde pas la route.

Wie gesagt, hebelt die Figur der Amélie den Erzähler in einigen Sequenzen aus und tritt selber als aktive Raconteuse auf. Deren Leben, so orakelt die männliche Off-Stimme, wird sich innerhalb von 48 Stunden vollkommen ändern.

Schutzengel und Rachegöttin

So findet sie am 30. August 1997 hinter einer Fliese ihres Badezimmers eine alte Dose mit Spielzeug, die ungefähr vierzig Jahre alt sein dürfte. Das versetzt sie in ein Gefühl, dass wohl nur der Mann zuvor empfunden hat, der das Grab von Tutenchamun entdeckte. Um vier Uhr der anschließenden Nacht entscheidet sie, dass sie versuchen wird, den Eigentümer dieses Spielzeugskästchens ausfindig zu machen. Wenn er sich über die zurückerlangte Erinnerung freuen würde, dann wird Amélie von nun an in das Leben anderer Menschen eingreifen.
Ihre Karriere als „ange guardien“ beginnt, denn der Besitzer ist so gerührt, dass er sich mit seiner Tochter versöhnen wird. Amélie verkuppelt eine Mitarbeiterin mit einem Stammgast, hilft dem Gemüsehändler Lucien, indem sie seinem Chef als Rachegöttin begegnet, weil er sich über seinen behinderten Angestellten  (also Lucien) unablässig lustig macht. Sie überzeugt ihren Vater davon, endlich mal aus der Vorstadt rauszukommen und zu verreisen. Dabei agiert sie immer aus dem Hintergrund heraus, erwartet keine Entlohnung, bleibt immer unerkannt.

Diese Gegenbewegung gegen ihre einstige Isolation greift aber nicht auf ihr eigenes Glück über, in Form des Nino Quincampoix (Mathieu Kassovitz), der ebenso ein Träumer ist wie Amélie. Er sammelt die zerrissenen Passfotos, die ihre Besitzer in diesen Automaten an Bahnhöfen machen und – enttäuscht vom Ergebnis – weggeworfen haben und klebt sie in ein Fotoalbum als wäre es seine Familie.

Zu den merkwürdigen Gestalten gesellt sich auch noch Raymond Dufayel (Serge Merlin), der eine Variation der Amélie darstellt. Er leidet an der Glasknochenkrankheit, weshalb er seine Wohnung nie verlässt und ein Leben als isolierte Person führt, weil jeder noch so kleine Unfall ihn schwer verletzen könnte.  Ihm ist dieses Schicksal auferlegt, gegen das er sich nicht widersetzen kann. Amélie hingegen schon, wie er ihr im Finale  sagt. Er beweist, dass auch ein Schutzengel manchmal einen Schutzengel braucht.

Der blinde Zuschauer in einem Märchen

Amélie stellt nicht nur einen Schutzengel der Charaktere im Film dar, sondern auch der Zuschauer. Teilt sie ihre Wahrnehmung für die kleinen Dinge dem Leben doch auch mit den Leuten, die ihren Blick nicht vom Fernseher abwenden können. Da gibt es ca. nach der ersten halben Stunde diese wunderbare Szene, kurz nachdem sie die Spielzeugdose ihrem Besitzer zugespielt hat. Beflügelt von ihrer guten Tat, hilft sie einem Blinden über die Straße, führt ihn noch im Freudentaumel bis zur nahen Metro-Station und erzählt ihm, woran sie vorbeigehen. Diese Szene ist einfach umwerfend. Sie geht direkt ins Herz, um eine unheimlich abgegriffene Phrase zu benutzen. Diese rasant geschnittene Szene rührt beinahe zu Tränen. Es ist als würde sie nicht nur dem Blinden für einen kurzen Moment die wahre Fähigkeit des Sehens verleihen, sondern auch uns.

Chez le boucher, un bébé regarde un chien qui regarde le poulet rotis.

Wunderbar, solche kleinen Details wieder vor die Augen geführt zu bekommen. Und Amélie führt uns noch weiter in eine wahrhaft fabelhafte Welt mit verzerrter Wahrnehmung.
Regisseur Jean-Pierre Jeunet hat seinen Film mit lauter kleinen skurrilen Ideen vollgestopft, dass fast wie ein Märchen anmutet. Da fragt sich Amélie, wie viele Menschen in Paris wohl gerade in dieser Sekunde einen Orgasmus haben (nach einem schnellen Zusammenschnitt von stöhnenden Paaren, kommt sie auf das Ergebnis „Quinze“, also 15). Zu den Ideen gehören auch der weltreisende Zwerg, der Amélies Vater letztendlich dazu motiviert, auf Reisen zu gehen und die Rente zu genießen, die sprechenden Fotos und Bilder oder die Fernsehsendungen, die sich Amélie vorstellt und darin ihre Meinung von ihrer Zukunft sieht. Und auch „Pottwal“, der Fisch vom Filmanfang gehört dazu.

Die Märchenhaftigkeit des Filmes wird auch durch die Farbstimmung erschaffen. Es gibt in nahezu jeder Szene die Farben Rot und Grün, die einen Kontrast bilden, von dem man annehmen könnte, das man ihn niemals übersehen könnte. Trotzdem: Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, sind mir die Farben gar nicht aufgefallen. Zu keinem Zeitpunkt erschaffen sie einen negativen Eindruck, wirken auf mysteriöse Weise realistisch und passen einfach zum besonderen Charakter des Films oder verleihen ihm diesen möglicherweise sogar.

Zudem sollte erwähnt sein, dass der Film gekonnt Emotionen verdreht. Szenen, mit an sich schönen Situationen, sitmmen traurig; Szenen mit traurigen Situationen sind lustig. So zum Beispiel der Tod der Mutter, der durch seine skurril lächerliche Weise schlicht nicht ernstgenommen werden kann. Aber auch die Begegnung zwischen Amélie und Nino in der Geisterbahn, wo er als Skelett verkleidet arbeitet, ist keinesfalls furchteinflößend, wie es das Umfeld erwarten lässt. Viel mehr ist es romantisch, wie Nino Amélie „Buh“ ins Ohr haucht und ihr zart über den Nacken streicht. Irgendwie ist es sogar erotisch.

Die Frau im Bild

Wer sich manchmal kleine oder großen Geschichten ausdenkt, kennt das vielleicht. Ein schier genialer Einfall schwirrt einem ständig durch den Kopf, sodass sich um diese Idee eine ganze Handlung entwickelt. Dieser geniale Einfall ist im fertigen Produkt der Höhepunkt, weil dieser im Kopf am längsten reifen konnte.

Le fabuleux destin d’Amélie Poulain hat eine solche Szene. Die 28te Minute des Films: Amélie befindet sich in der Wohnung des Glasknochenmanns Dufayel. Er zeigt ihr das Bild, das er gerade zeichnet. Es ist das Le Déjeuner des canotiers von Auguste Renoir, also das hier.

Die Figur, die ich umkreist habe, bekommt Dufayel nicht richtig zu fassen, wie er es sagt.

Elle est au centre, et pourtant,
elle est en dehors.

Er beschreibt eine mögliche Biographie dieser Frau mit dem Wasserglas.

Quand elle était petite, elle jouait pas souvent avec les autres enfants.
Peut-être même jamais.

Dabei ist es kein Zufall, dass er die Frau auf dem Bild mit Amélie vergleicht, die Lebensgeschichte der Protagonistin auf die Person auf der Leinwand bezieht. Er durchschaut die junge Frau. Dazu gibt es folgende geniale Kameraeinstellung.

Amélie wird zur menschengewordenen Frau mit dem Wasserglas (sie hält sogar eines in der Hand!), die zwar im Zentrum des Bildes steht, aber dennoch irgendwie darin untergeht; dort ein unscheinbares Dasein fristet. Diese Szene wird mir auf ewig in der Erinnerung bleiben. Sie ist einfach genial und bildet zweifelsohne die beste Minute des Films.

Da hilft auf die von Yann Tiersen komponierte Musik kräftig mit. Die Kompositionen unterstützen die mal träumerische, mal melancholische oder euphorische Atmosphäre. Allen voran die ersten acht Lieder, die sich hinter diesem Link verbergen.

Audrey Tautou brilliert in der Rolle der weltfremden, introvertierten, schüchternen und träumerischen Amélie Poulin, der sie unheimlich viel Leben und Glaubwürdigkeit verleiht, was bei der skurrilen Figur sicher keine leichte Aufgabe war. Sie ist die Führerin durch eine unglaubliche Welt, die nur durch sie so unglaublich und doch glaubhaft ist.

Kein Wunder, dass die anderen Charaktere neben Tautou trotz eigener ausgefallenen Persönlichkeitszügen beinahe uninteressant wirken, aber dass die Rolle der Amélie so herausragt ist wohl auch so gewollt. Dennoch enttäuscht mich besonders Amélies große Liebe, Nino, verkörpert von Mathieu Kassovitz. Ihm kaufe ich den ebenfalls träumerischen Außenseiter-Charakter, den Nino darstellen soll, einfach nicht ab. Er wirkt anders als Amélie zu sehr in die Gesellschaft eingegliedert, da helfen auch die blaue Plastiktüte, das alte, angerostete Mofa und das Fotoalbum mit zerrissenen Passfotos nicht viel. Er sieht einfach zu normal aus.
Ausgerechnet eine kleine Nebenrolle, die des Dominique Bretodeau (der Typ, dem Amélie die Spielzeugdose zurück gibt), gespielt von Maurice Bénichou, sticht in dem Gewirr der vielen Personen heraus. Seine Rührung in Anbetracht der zurückerlangten Erinnerung, greift sofort auf den Zuschauer über und erinnert ihn an die  eigene Kindheit (selbst wenn sie noch gar nicht so lange zurückliegt – wie bei mir zum Beispiel). Wenn er beim Anblick der alten Dose schluchzt, will man es ihm gleich tun.

Wer hat nicht Lust auf eine Reise nach Paris, der Stadt der Liebe? Eine riesige Kulturmetropole, die ca. ein Sechstel der französischen Bevölkerung fasst? Klar, diese Idee klingt schon verlockend, aber in Le fabuleux destin d’Amélie Poulain bekommt der Zuschauer einen unvergleichlichen Trip in eine verträumte Stadt ,von deren Hektik man so gut wie nichts mitbekommt. Paris als Märchenstadt mit einer Träumerin als Erzählerin, die den Schritt aus ihrer Isolation wagt und als gute Fee ins Leben ihrer Mitmenschen eingreift und für die Erfüllung ihres eigenen selber eine Fee braucht.

Es ist kein gewöhnlicher Liebesfilm, den man in den DVD-Player anlegt, sondern eine Reise in eine fabelhafte Welt. Herausgerissen aus der Realität. Ein Film, in dem man versinkt, dank einer grandiosen Audrey Tautou, einer ebenfalls grandiosen Filmmusik und einer tollen Regieleistung, die das Drehbuch mit den vielen skurrilen Ideen, geradezu perfekt in Szene setzt.
Zu schade, dass der Film „nur“ zwei Stunden dauert, denn ansonsten hätte ich noch mehr als diese 1900 Wörter geschrieben und ihn mit noch mehr Lob überschüttet.


4 Antworten zu „Le fabuleux destin d’Amélie Poulain“


  1. Dienstag, 19 August 2008 um 2:34

    Wie würdigt man eine solche Bombastarbeit, wenn man selber wohl eher unterschiedlicher Meinung ist? Ich weiß es nicht. Du hast dir sehr viel Arbeit gemacht und eine großartige Zusammenfassung und Einschätzung zum Film gegeben. Allerdings kann ich der Großartigkeit des Films nicht zustimmen.

    Der gesamte Film hat einen schwer nachzuvollziehenden Rhythmus (Höhepunkt schon nach 28 Minuten?) und ein meiner Meinung nach total unspannendes Happy End. Amélies Entwicklung läuft viel zu stockend ab und sie fällt immer wieder zurück; oder stößt sich vielleicht selbst dort hin.

    Ich mag Märchen wie zum Beispiel „Big Fish“, die weit über die Realität hinausgehen. Dieser Film besitzt jedoch im Gegensatz zu solchen Märchen keine feste Handlung, was es grundsätzlich schwer macht, das Werk als Ganzes zu betrachten. Wie du schon erkennst, lassen sich so die einzelnen Handlungen sehr gut trennen und würden perfekt auf eine Serie passen. Dennoch muss man sich aber mit einem zweistündigen Film abplagen, der versucht alle Handlungsstränge einer gesamten Staffel in einem Stück unterzubringen.

    Für mich ist das zu viel Träumerei, zu wenig Entwicklung und vor allem zu viele Details. Details sind gut, wenn sie passiv gesetzt werden oder unterschwellig wirken, Details sollten meiner Meinung nach aber nicht den gesamten Film umfassen, wenn sie kein bisschen zur Handlung beitragen.

    Ich möchte keine umfassende negative Kritik dazu schreiben, aber ich kann mich absolut nicht mit dem Film anfreunden und möchte ihn persönlich auch nicht weiterempfehlen.

  2. 2 Ulf
    Dienstag, 19 August 2008 um 16:03

    Dass du dir den ganzen Text durchgelesen hast, ist mir schon Würdigung genug :)

    Deiner Kritik kann ich sogar zustimmen. Allerdings stört mich das alles überhaupt nicht. Mit der Bildszene meinte ich auch keinen dramaturigischen Höhepunkt, sondern einfach die beste Szene im ganzen Film.
    Die hohe Zahl an Details gleicht meiner Meinung nach die etwas lahme Handlung aus. Es ist ja eigentlich ein einfacher Plot, der nur durch die verrückten Winzigkeiten so besonders wird. Außerdem könnte meine Euphorie auch damit zusammenhängen, dass ich selber ein absoluter Träumer bin.
    Nicht so überzeichnet wie Amélie, aber dennoch kann ich mich im Großen und Ganzen immer wieder mit dem, was im Film passiert identifizieren.

    PS: Big Fish wollte ich auch noch in nächster Zeit gucken.

  3. 3 Anne
    Dienstag, 28 Oktober 2008 um 0:34

    Toll, dass noch einem außer mir die besondere Farbgebung im Film aufgefallen ist. Sogar die Trinkhalme an der Bar sind rot und grün gehalten.

  4. 4 Anonym
    Mittwoch, 17 Dezember 2008 um 19:47

    Ich habe mir den Film auf Deutsch und Französisch zu Hause angeschaut und dann nochmals in der Schule auf Französisch und ich könnte ihn mir wieder anschauen, so sehr hat der Film mich fasziniert. Er zeigt wahrhaftig eine „fabelhafte Welt“. Zwar wird Paris nicht wahrheitsgetreu dargestellt, aber es ist nunmal ein Film und einem Regisseur ist alles frei überlassen, auch die Szenerie. Am meisten gefällt mir die Art, wie Amèlie die kleinen Details des Lebens mitbekommt und unwichtig erscheinende Handlungen/Taten genießt. Das liegt wohl daran, weil ich selbst so eine Person bin. Naja, im Großen und Ganzen gefällt mir der Film eben =) (und ihre Zusammenfassung auch )


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