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Tipp: X-Moto

xmoto21.jpg

Motocross ist eine Motorsportart, die mich weder im Fernsehen, noch in Spielen und erst recht nicht als Hobby reizt. Zu gefährlich, zu schmutzig und eigentlich interessiere ich mich sowieso nicht für Motorsport. Nicht einmal Formel 1.

Das etwas andere Motocross

Und jetzt habe ich zufällig bei einem Besuch auf der Apple-Homepage ein kleines Programm gefunden, das mich total gepackt hat. Das folgt jedoch nicht dem Vorbild von bekannten Spielen wie MX vs. ATV oder das relativ neue Nitrobike, sondern ist eigentlich gar kein Rennspiel. X-Moto, so der Name des Freeware-Programms, ist vielmehr ein Jump’n'Run mit Nachdenkanspruch. Man lenkt sein Bike in einer 2-D Welt, die zwar sehr einfach daher kommt, aber nett gezeichnet und hoch aufgelöst ist. In den verschiedenen Parcours gilt es vom Startpunkt aus, eine Blume zu erreichen. Teilweise müssen auf dem Weg dorthin Früchte eingesammelt werden.

Gespielt wird das Ganze im Grunde mit den Pfeiltasten. Da wird das Gewicht auf Rück- oder Vorderrad verlagert, beschleunigt und gebremst. Besonders die Gewichtverlagerung macht das Spiel besonders. Dadurch werden Stufen erklommen und Abgründe übersprungen. In diesem Zusammenhang muss die Physikengine erwähnt werden, die sowohl für den nötigen Realismus und den Spielspaß sorgt. Der Realismus macht das ganze Spiel in Verbindung mit dem Streckendesign häufig aber auch sehr anspruchsvoll und fordernd. Gelegentlich auch ein bisschen frustrierend.

Game 2.0

Im normalen Spiel sind über hundert Strecken enthalten. Die hat man allerdings doch recht schnell zur Genüge gespielt. Für Levelnachschub sorgt dann die Community. Levels lassen sich durch eine direkt im Spiel integrierten Funktion downloaden. Dummerweise erreichen nur die wenigsten Levels die Qualität der Originale. Denn die sind leider zu oft zu lang und dabei zu langweilig oder sie sind viel zu lang und zu schwer, wobei immer wieder negativ auffällt, dass Checkpoints fehlen. Das bedeutet, dass auch wenn man kurz vor dem Ziel die Kontrolle über das Bike verliert und stürzt, nochmal von Vorne beginnen darf. Das größte Manko an X-Moto.

Über das Internet kann man nicht nur die Strecken anderer User, sondern auch deren Highscores herunterladen und hat so eine kleine Extramotivation, immer besser zu werden und die Kurse schneller zu meistern. Dabei sollte man jedoch selbstverständlich immer darauf achten, nicht die Kontrolle zu verlieren oder mit dem Fahrer die Umgebung zu berühren. Denn in X-Moto wird man zwar nicht schmutzig und es ist auch nicht wirklich gefährlich, aber immerhin muss man dann von Neuem beginnen. Und das kann bei sehr langen Strecken schmutzig und gefährlich für den PC werden. Übrigens auch für einen Mac, denn X-Moto ist nicht nur für Windows und Apples Betriebssystem programmiert worden, sondern unter anderem auch für Linux. Und wie für Freeware üblich, gibt es das Spiel auf schier unendlich vielen Webseiten oder auch in allen Ausführungen auf der Homepage des Herstellers.


4 Antworten zu „Tipp: X-Moto“


  1. Dienstag, 4 März 2008 um 21:10

    Sag mir bitte nicht, dass du das jetzt erst gefunden hast. Das gibts schon seit Jahren.

  2. 2 Ulf
    Freitag, 7 März 2008 um 15:22

    „Und jetzt habe ich zufällig bei einem Besuch auf der Apple-Homepage ein kleines Programm gefunden“
    Also ich habe es erst jetzt gefunden.

  3. 3 max
    Mittwoch, 26 März 2008 um 10:22

    Hallo sagt ma läuft des auch auf Vista?
    Wär echt cool, denn ich habe Vista

  4. 4 Ulf
    Freitag, 28 März 2008 um 16:18

    Nein, sorry. Wie gesagt, ich spiels auf einem Mac.


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