In The Dark Knight gab Heath Ledger bereits den Joker, den vielleicht größten Widersacher des schwarzen Rächers Batman. Ab dem 28. August beziehungsweise auf dem PC erst ab dem 18.September untermauert der Oberbösewicht seine Position, indem er Batman alias Bruce Wayne in eine hinterhältige Falle lockt, der Ihr mit dem Helden entkommen sollt.
Batman – der Asylant
Der Joker hat sich federleicht von Batman verhaften lassen und wird schnurstracks ins Gefängnis der Fantasie-Millionen-Metropole Gotham City gebracht, ins titelgebene Arkham Asylum. Dort haben die größten Bösewichte der Stadt (und wer die Comics und Filme kennt, weiß, dass es von Schurken in Gotham genug gibt) unfreiwllig ein Zimmer gemietet, nachdem Batman sie überwältigt und eingeliefert hat. Batman spürt zwar, dass eine Gefahr droht; zu einfach und problemlos verlief die Gefangennahme. Dennoch übergibt er den Joker an die Wachleute – was sich als Fehler herausstellt. Kaum hat der Joker ein paar Meter zwischen sich und den Superhelden gebracht, überwältigt er die Wachen und hetzt einige Sträflinge auf den hinter ihm hereilenden Batman, während er weiter ins Gefängnis eindringt.
Batman – der Schläger
Batman weiß sich bekannterweise zu wehren. Mit einer Taste führt Ihr Schläge, Tritte, Kopfnüsse und alle anderen Arten von Angriffen aus, mit einer weiteren kontert Ihr Offerten eurer Gegner. Das Kampfsystem geht locker von der Hand. Durch die simple Bedienung könnt Ihr euch zurücklehnen und die sauber animierten Bewegungen der Titelfigur und seiner Feinde bestaunen. Selbst zahlreiches Feindaufkommen stellt Euch nicht vor allzu große Probleme, denn im Nahkampf macht der menschlichen Fledermaus niemand so leicht was vor.
Batman lässt seine Feinde gerne mal zappeln …
Batman – der Detektiv
Wenn Eure Widersacher bewaffnet sind, empfiehlt es sich aber im Detektivmodus durch die Areale zu wandeln. Dann nehmt Ihr das Spielgeschehen in einer Art Röntgenmodus wahr, sodass Batman durch Wände und Körper hindurchsehen kann. Außerdem fallen ihm einige wertvolle Details auf, zum Beispiel die Anzahl der erblickten Gegner, deren Bewaffnung, Zustand. Des Weiteren schwingt sich Batman auf Vorsprünge und zierende Gargoyles an den Wänden. Von dort aus gleitet er auf Feinde herab oder zieht sie nach oben, um sie bewusstlos geschlagen an der Statue festzubinden. Der Weg über die Gargoylerücken bietet zusätzlich die Möglichkeit, sich um Feinde herumzuschleichen oder schnell zu entkommen, wenn Batman entdeckt wird. Im Detektivmodus erinnert das Spiel der Splinter Cell-Reihe, da der Held in dem Modus Feinde wie Sam Fisher lautlos ausschaltet.
Batman – der Fehlerhafte
Da Batman zwar über hochentwickelte Technik verfügt, nicht aber über Superkräfte, ist es durchaus ratsam den Detektiv Modus einzusetzen. Denn im gegnerischen Kugelhagel geht auch Batman schnell zu Boden. Manchmal ist es ratsam, die Gegner zu umgehen, was allerdings schon in der Demo in einer Szene nicht des Rätsels Lösung ist. Denn erst wenn alle Komplizen des Jokers im Vorraum erledigt sind, öffnet sich die nächste Tür. Apropos Erledigen, wie in der Comicvorlage tötet Batman seine Feinde nicht, sondern schlägt sie allenfalls ohnmächtig, obwohl dies beim Einsatz des Bamerang (ein klingenbestückter Bumerang) schwer vorstellbar ist. Der Detektivmodus eröffnet auch die Möglichkeit für kleinere Rätsel, obwohl gerade in diesem Modus Batman wirklich übermächtig erscheint. Allerdings bietet der Röntgenblick gerade in verschachtelten Räumen nicht die optimale Übersicht, da zwar die Feinde erkannt werden, aber nicht unbedingt ersichtlich ist, was noch alles zwischen den Kontrahenten liegt.
… aber er kann auch zu rabiateren Methoden greifen
Die Demo zu Arkham Asylum zeigt schon mal Eines: Das Spiel wird richtig gut. Die Kämpfe sind genial animiert, die Unreal-3-Engine stellt sehr detaillierte Charaktermodelle und Areale dar, die Zwischensequenzen bewegen sich auf einem Top Niveau und Mark Hamill (Luke Skywalker in Star Wars Episode 4-6) spricht den Joker genauso unheimlich und verrückt wie Heath Ledger ihn spielte. Die Demo verheißt aber auch, dass das Spiel kein Riesen-Hit wird. Denn so toll die Kämpfe aussehen und so leicht sie auch von der Spielerhand gehen, stellt sich die Frage, ob die Schlägereien im weiteren Spielverlauf fordernd sind und nicht nur durch riesige Gegnerscharen zur wüsten Klickorgie verfallen. Auch der Detektiv Modus entpuppt sich als zweischeidiges Schwert. Er spielt sich komplett anders als der normale Modus, allerdings ist Batman noch übermächtiger als in den Nahkämpfen. Logische aber fordernde Rätsel würden dort noch mehr Abwechslung bringen. Geschmackssache ist die Stimme von Batman selbst, die im Vergleich zu der des Jokers arg blass bleibt, in The Dark Knight war das allerdings auch nicht anders. Fans des Films werden sich darüber hinaus über den düsteren Stil des Spiels freuen, der Nolan’s Werken sogar noch eins draufsetzt.
Die Demo könnt Ihr unter anderem bei Valves Online-Plattorm Steam runterladen oder hier von der offiziellen Website.
Der offizielle Trailer zu Arkham Asylum (HD)











